Potsdamer Straße – Berlin – Hommage » 11_06_24_P_2_11

11_06_24_P_2_11

3 Antworten

  1. lyra

    ja, beinahe … und selbst wenn, dennoch verkannt, oder tragen Sie einen bersarin-button? ich zumindestens lauf nicht ständig mit einer jean paul gesamtausgabe unterm ärmel rum. … aber die vorstellung, sich incognito über den weg zu laufen, hat was amüsantes.
    die galerien auf der potsdamer sind für sich genommen interessant. nur das ausgestellte ließ mich unberührt, bis auf gilbert und george, und diese auch nur, weil sich ihr emblem zentral auf jedem bild zugegen, sich mir regelrecht ins hirn brannte, in diesem schnittigen rhythmus:
    gilbert ‘n’ george. gilbert ‘n’ george, gilbert ‘n’ george. paralysiert hab mir für den restlichen tag keine weiteren namen merken können, und die flyer sind unauffindbar. so bleibt irgendeine empfehlung meinerseits aus.oder doch. besuchen Sie spaßeshalber die beiden künstler (namen? …), deren über vergoldetes kleingetiers an die wand geworfene schattenportraits sie erst bewundern können, nachdem Sie einen dunklen, spiralen gang mit sieben ecken durchtastet haben um sich dann im finalen schatzkammerambiente vom wartenden galerieguide erklären zu lassen, die arbeit “hängt auch irgendwie mit platon zusammen und der gang mit kant” . besser lässt sich die aktuelle langeweile an der beliebigkeit theoretischer diskursbezüge in der kunst nicht auf den punkt bringen.

    03/07/2011 um 21:08

  2. Bersarin

    Vielen Dank für das Lob. Ja, die Potsdamer Straße ist etwas Besonderes, vor allem für den Photographen. In der Tat hat diese Straße etwas von den 70er Jahren. Und so wären wir uns am 24. beinahe über den Weg gelaufen. Auch ich muß einmal wieder öfter die Galerien aufsuchen.

    03/07/2011 um 18:52

  3. lyra

    schöne bilder … die potsdamer straße hat ein ganz eigenes flair. als ich sie das erste mal entlang schlenderte, konnte ich sie gar nicht begreifen. es war dort eine stimmung von offenheit und humor, aber zeitlich nach hinten hinaus, in die 70′er weisend. zudem hat sie etwas sehr feines, irgendwie schnippiges und leichtes, und bleibt doch imposant, vielleicht wegen ihrer weite. über ihr berliner image weiß ich aber zuwenig, bis auf dass sie in der galerieszene anlaufort ist. ich war auch am 24. dort – ausstellungsbesuche – und sie war wesentlich spannender und lustvoller zu anzuschauen als die artefakte.

    03/07/2011 um 01:29

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