Deutschland, mein Deutschland! – Leipzig, D.C. (2)

 

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3 Antworten

  1. Uwe

    Gut, dass Du die unmäßige Monumentalität dieses Denkmals mit kompositorischen Kunstgriffen herausstellst:
    Die Untersicht lässt die Größenverhältnisse ins Gigantische wachsen; der Anschnitt zeigt die Bombastik der Figuren mitsamt ihren megalomanen Proportionen; die Symmetrie hebt die lineare Struktur der Raumverhältnisse hervor; die Aufsichten ermöglichen einen wenigstens partiellen Überblick und die wenigen Menschen verdeutlichen die Übergröße des Bauwerks, das in seiner martialischen Rhetorik der Überwältigung und Einschüchterung unerträglich ist.
    Wege führen hin, durch unverfängliche Naturkulissen, Wege führen auch wieder weg, und zum Glück gibt es jenen See, auf dessen Oberfläche das Monströse des Bauwerks in eine flüchtige, impressionistische Erscheinmung heruntergebrochen wird.
    Besonders spannend, weil mehrdeutig, ist Dir hierbei die Detailaufnahme der Spiegelung des Turms mit dem unteren grünen Grasrand gelungen: Die Erektionsemphase des Turms erhält seine Umkehrung und wird zum lose hängenden Glied sich einstellender sexueller Assoziationen. Und wer mag danach sich nicht etwas Süßes im Mund zergehen lassen.

    Gruß, Uwe

    17/06/2014 um 09:08

  2. Bersarin

    Besonders schön ist der Name dieses Sees:“See der Tränen“ heißt er.

    18/06/2014 um 17:07

  3. Uwe

    Ich weiß,
    und so fehlte in meinem erotischen Imago, das sich über Dein Foto legte, auch nicht der eine Tropfen, der alles in Bewegung versetzen würde.
    Gruß, Uwe

    19/06/2014 um 08:36

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